HeidelBergheim

Freitag, 9. Oktober 2009

Ohne Worte (3): Hätte nicht gedacht, dass du so drauf bist...

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Mittwoch, 23. September 2009

Ohne Worte (2): Driving Home

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Freitag, 28. August 2009

Ästhetik.

Fettige Haare, übergroße Sonnenbrille (nein, keine Piloten- bzw. Pornobrille), die die Augenringe verdeckt, fleckige Hose und ausgelatschte Schuhe. Einem Obdachlosen zumindest näher als einem Geschäftsmann (wobei ich heute wieder diverse Obdachlose mit maßstabslos ungepflegterem Erscheinungsbild beobachten durfte).


Rahmenfarbe des Fahrrads: Lila. Ein Stadtrad, allerdings kein sehr stylisches, da es sich um ein Herrenrad handelt. Klare, einfache Linien, kein gebogener Lenker oder sonstiger Schnickschnack, der das angeblich so verhasste typische Studentenrad (meist von Peugeot) dann doch so liebenswert erscheinen lässt. Ich frage mich sowieso, warum alle immer von ihren "scheiß Klapperkisten" reden, eigentlich wollen sie doch gar kein neues, funktionierendes Rad.
Zurück zum lila Rad: Die Griffe sind abgewetzt, der hintere Reifen steht kurz vor der Kapitulation ob der unangenehm hohen Bordsteine und der Gepäckträger war nie wirklich einer. Das Vorderlicht flackert nur noch unter dem ständigen Stöhnen und Ächzen des Dynamos.

An der Lenkstange hängt eine Packung Klopapier, aus dem Rucksack (das einzig hochwertige und ernstzunehmende Attribut in dieser Szenerie) des Fahrers reckt sich der Enge und Dunkelheit entfliehend ein kümmerlicher Bund Schnittlauch und mit der linken Hand transportiert der etwas unsicher wirkende junge Mann eine Packung Eier, die dem Erdboden bereits näher als der Pfanne erscheinen.

Das alles bin natürlich, Sie ahnten es bereits, ich selbst.

Einkaufen mit dem Fahrrad (vor allem ohne Körbchen) will gelernt sein!

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Dienstag, 25. August 2009

Ein wenig Melancholie

Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Eigentlich sollte sich also verbloggbares Material in Hülle und Fülle angesammelt haben.


Hat es nicht.

Persönliches hat sich angesammelt. Ein wenig davon möchte ich auch hier preisgeben. Derzeit verändert sich vieles und ich verabschiede von Tag zu Tag mehr Menschen in die Ferne. Am Wochenende sah ich für das kommende Jahr ein letztes Mal Tino, einen sehr guten Freund. Sein Reiseziel ist Palästina und ich hoffe doch sehr, dass es im dort gut ergehen wird.

Außerdem habe ich festgestellt, dass sich plötzlich viele Menschen für mich interessieren, von denen ich es nicht zwangsläufig gedacht hätte. Mein Wochenende in meiner Heimat war also ein eher rastloses und so entschuldige ich mich bei allen, die wohl zu kurz gekommen sind.

Hier in Heidelberg angekommen wird es Zeit, Platz in der Wohnung zu machen und mich auf ein Zimmer zu konzentrieren, da am Wochenende neue Mitbewohner einziehen, die nur darauf warten, mit Synonymen ausgestattet Einzug in mein Blog zu erhalten. Zumindest unterstelle ich das mal.

Außerdem wartet unheimlich viel Arbeit auf mich. Von den letzten 48 Stunden durfte ich immerhin sechs zu Hause verbringen. Viel verbloggbares hat sich also nicht ergeben, allerdings möchte ich die Gelgenheit nutzen, sehr wichtigen Menschen alles Gute für das kommende Jahr zu wünschen und die Hoffnung formulieren, den Kontakt so intensiv wie möglich aufrecht zu erhalten:

Talula, Tino, Isabelle und Alex.

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Freitag, 24. Juli 2009

Worauf es ankommt

Es kommt darauf an,


das Treppenhaus selbstverständlich und ohne flauem Gefühl im Magen zu betreten.

keine Angst vor Häuserschluchten zu haben.

die Stadt nicht nur aus der Straßenbahn zu sehen.

die Kneipen in den Seitenstraßen zu betreten.

die Nachbarn zu grüßen.

die Straßen im Dunkel ohne Angst zu durchstreifen.

das schöne Mädchen in der Straßenbahn anzulächeln.

nicht in einem Wust aus U20 und Frauentausch zu versinken.

zu reden.

zu telefonieren.

Menschen kennenzulernen.

zu vertrauen.

zu misstrauen.

das regionale Bier zu trinken.

nicht zu vergessen.

nicht zu klammern.

eine neue Lebensphilosophie zu entwickeln.

zu lieben.

Kann ich das?

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Freitag, 17. Juli 2009

Murphy


W: Guten Morgen!
Yann: Guten Morgen!
W: Bist du nass geworden? Regnet es?
Yann: Ja, wie jeden morgen... Ich muss mir unbedingt mal einen Schirm kaufen.


Gestern begann mein Morgen so:

W: Guten Morgen!
Yann: Guten Morgen!
W: Bist du nass geworden? Regnet es?
Yann: Natürlich nicht, ich habe mir gestern einen Schirm gekauft. Es regnet nicht!

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Montag, 29. Juni 2009

Welcome!


Ich weiß war nicht warum, aber heute hab ichs ein wenig mit den Anglizismen. Jedenfalls: Ich bin wieder da!


Heute erfolgte der lang ersehnte wie auch ängstlich erwartete Umzug nach Heidelberg, wo ich die nächsten neun Monate meinen Zivildienst ableisten werde.

Viele neue Endrücke erwarten mich (hoffentlich) und so denke und hoffe ich, dass ich mit dem ein oder anderen Post auch neue und alte Leser begeistern kann.

Die Koffer jedenfalls sind bereits ausgeleert.

Nach einem anstrengenden Tag freue ich mich auf mein neues Bett und gehe ab morgen dann näher ins Detail.

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