Heil!
Am Mainzer Bahnhof hat entweder irgendjemand irgendetwas ganz gewaltig falsch verstanden oder seinem unbändigen Zynismus freien Lauf gelassen.
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Am Mainzer Bahnhof hat entweder irgendjemand irgendetwas ganz gewaltig falsch verstanden oder seinem unbändigen Zynismus freien Lauf gelassen.
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Mittellose Menschen, die mehr oder weniger freiwillig zusammenleben dürfen bzw. müssen, eine Wohnung, deren Einrichtung dem unglaublichen Raumangebot einfach nicht gerecht wird und natürlich ein üppig ausgestattetes Wohnzimmer (Foto).
Labels: Blücherstraße, Menschen, Pech, Religion, Sprache, Stadtleben, Wohnung
Aus rein evolutionären Gründen entscheide ich, dass es doch an der Zeit ist, mal wieder Nahrung aufzunehmen, damit eventuelle Nachkommen keinen Nachteil erleiden müssen. Schriesheim, ganz in der Nähe von Heidelberg, bietet zwar eine imense Fülle an Wein, magenfüllende, vor allem aber sättigende Angebote jedoch sind nicht zwangsläufig in der meinerseits gewünschten Fülle vorhanden.
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Es gibt ja viele Klischees über Holländer. Meine Wenigkeit jedenfalls besucht unsere Nachbarn das erste Mal im Leben und ich muss sagen, es ist ein relativ erkenntnisreicher Aufenthalt.
Es ist tatsächlich alles Orange. Das sage ich nicht, um dem Deutschen ein selbstzufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern, nein, es ist tatsächlich so. Zumindest meistens. Der erste Eindruck, den ich bekam, war, natürlich, ein Bahnhof. Ich glaube, wenn das so weiter geht, werde ich in einem Jahr jeden Bahnhofspenner beim Namen nennen können.
Der erste Eindruck also war der Bahnhof von Utrecht. Da ich dort nur zehn Minuten Aufenthalt hatte, bis der IC nach Den Haag abfuhr, kann man diesen Eindruck ganz gelassen als unwichtig deklarieren. Der nächste Eindruck war der IC. Vor allem innen mussten sich meine Augen spontan an das grelle Leuchten, dass aus dem Großraumwagen in alle Richtungen strahlte gewöhnen: Orange.
Kurz bildete ich mir auf der Fahrt mit Blick auf die Autobahn ein, Holländer benützten weiße Fahrbahnmakierungen um Baustellen zu kennzeichnen und (selbstverständlich) Orange für den ganz normalen Straßenverkehr. Ich musste allerdings recht schnell feststellen, dass dies ein Trugschluss war.
Bei allen Vorurteilen: Es gefällt mir gut bei unseren Nachbarn. Und die Menschen hier sind äußerst nett und zuvorkommend, allerdings hat man als Deutscher immer das Gefühl, in der eigenen Sprache keine bösen Sachen sagen zu dürfen, da man ja verstanden werden könnte. Also muss ich unbedingt Holländisch lernen.
Übrigens habe ich keinen als generalisiert zu bezeichnenden Phänotypen des gemeinen Holländers erkennen können.
Für das Bild stehe ich heute tief in der Schuld von Talula.
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